Seit dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), dass EIN EURO bei mindestens 1.2000 festgelegt wird wurde diese wichtige Marke erstmals seit dem 6. September 2011 zum ersten Mal wirklich getestet. Es wird nun richtig spannend. Entweder muss die SNB in den nächsten Wochen sehr heftig intervenieren, EUROs kaufen um die künstliche Barriere von 1.2000 zu verteidigen.
Viel besser und preiswerter wäre eine zweistufige Anhebung des Mindestkurs-Zieles vom EUR/CHF.
1. Sehr rasche Anhebung auf 1.25 (Am besten über Ostern).
2. Und dann in einem für die Spekulanten verheerenden zweiten Schritt direkt und brutal auf 1.35-1.40.
Bei dem zweiten Schritt müsste die SNB noch nicht einmal grossartig Geld für Interventionen einsetzen, dafür sorgen die nervösen Trend- & Theme-Following-Hedgefunds im Devisenbereich selbst. Sie müssten sich sofort eindecken.
Der SNB sei geraten, Schritt eins und zwei innerhalb der nächsten paar Wochen umzusetzen, ansonsten die 1.20-er-Marke durch viel zu viele bald wertlose EUROs verteidigt werden müsste.
Für Spekulanten ergibt sich nun gerade zu schon einen beinahe risikofreien „Trade“. Der EURO/CHF wird definitiv bei 1.2000 von der SNB gestützt. Also kann man egal auf welche Art und Weise den EURO/CHF auf diesem Niveau schon beinahe blind „long gehen“. Das Risiko nach unten ist zur Zeit auf 20 bips reduziert und es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die SNB mehr oder weniger heftig Gegensteuer gibt. Der Silberguru tippt auf massives Gegensteuer!
Erstmals frohe Ostern an alle Leser. Es folgt dann in den nächsten zwei Tagen ein sehr interessanter Bericht über Silber mit dem Titel: GSR-1-Theorem! (sprich Silber wird mindestens so teuer wie Gold).
Freundliche Grüsse
silberguru.ch
P.S.: übrigens am Tag der ersten grossen verbalen Intervention der SNB (sprich am 6. September 2011) erreichte der Goldpreis sein All-Time-High in US Dollar! Noch Fragen dazu? Ich beantworte sie gerne!
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