GOLDRESERVEN: Wo liegt das Schweizer Volksvermögen?

Interessant! Jetzt ist das Thema sogar in der Mainstream-Presse angekommen.

Gemäss der Umfrage, welche in dem Beitrag von „20 Minuten Online“ enthalten ist, wünschen sich aktuell 87% der (Schweizer) Leser/innen, dass die CH-Goldreserve (1’040 Tonnen) wieder in die Schweiz zurückgebracht wird…..

Stellt sich jedoch die Frage, ob „unsere“ Goldreserve überhaupt noch vorhanden ist, oder der Helikopter-Ben diese für die Goldpreisdrückung „verjubelt“ hat!

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Rettet unser Schweizer Gold

Quelle: Zeit-Fragen: RETTET UNSER SCHWEIZER GOLD

Fed-Chef Ben Bernanke kritisiert Goldstandard

Zum Thema Gold hat sich der Präsident der US-Notenbank bislang immer zurückhaltend geäußert. Während einer Vorlesung in Washington sprach Bernanke nun erstmals dezidierter über goldgedecktes Geld.

„Da der Goldstandard die Geldmenge bestimmt, gibt es darin nicht viel Spielraum für die Zentralbank mit ihrer Geldpolitik die Wirtschaft zu stabilisieren“, erklärte Ben Bernanke am Dienstag während einer Vorlesung an der George Washington University in Washington D.C.. Damit machte der US-Notenbank-Chef erstmals seit seinem Amtsantritt umfangreichere Aussagen zu diesem Thema.

Beim Goldstandard ist jede im Umlauf befindliche Währungseinheit mit einer festgelegten Goldmenge gedeckt. In Krisen- vor allem aber in Kriegszeiten wurde der Goldstandard jedoch immer aufgeweicht, um hohe Staatsausgaben mit der Druckerpresse zu finanzieren. 1973 beendeten die USA einseitig die lange Ära goldgedeckten Geldes. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte man noch den Gold-Devisen-Standard eingeführt und den US-Dollar an Gold gebunden, während die restlichen Währungen in einem festen Wechselkursverhältnis zum US-Dollar festgelegt waren. Heute gibt es praktisch keine Währung mehr, die mit Gold gedeckt ist. Das ist ganz im Sinne von Ben Bernanke.

„Unter dem Goldstandard steigt die Geldmenge in einem Zeitraum starker konjunktureller Stärke und die Zinsen sinken typischerweise – das ist genau das Gegenteil, was eine Zentralbank heute normalerweise anstrebt“, erklärt der Zentral-Banker. Und er polemisiert: “Um den Goldstandard umzusetzen, müssen Sie Gold in Südafrika ausgraben und es in New York im Keller einlagern, das ist unsinnig”.

Kritiker weisen allerdings darauf hin, dass die Konjunktur mit goldgecktem Geld deutlich geringeren Schwankungen ausgesetzt ist. In der schärfsten Form des Goldstandards kann der Staat nicht mehr ausgeben, als er einnimmt.

Eine wesentliche Problematik, die eine Rückkehr zum Goldstandard verhindert, spricht Bernanke indirekt selbst an. Sie ist rein politischer Natur: Der Goldstandard würde die Notenbank und damit auch die Position Bernankes wenn vielleicht nicht überflüssig, so doch deutlich weniger einflussreich machen.

Staaten wollen sich bei ihren Ausgaben nicht einschränken lassen. Das Bankensystem besitzt ungeheure Macht und verdient prächtig daran, die Geldmenge frei bestimmen zu können. Diese einmal gewonnene Stärke werden sich die Parteien nicht mehr so einfach nehmen lassen.

Unsere Einschätzung: Bevor die Welt zu (gold-)gedecktem Geld zurückkehrt, wird es erst zu großen finanziellen Verwerfungen kommen müssen. Erst dann werden sich die Verantwortlichen auf eine traditionelle, streng an realwirtschaftlichen Größen orientierte Geldpolitik zurückbesinnen. Etwas anderes werden sie vor den Menschen nicht mehr rechtfertigen können.

Quelle: Goldreporter.de